ich freue mich aufs cat empire Konzert im November
Samstag, 1. Oktober 2011
Donnerstag, 29. September 2011
Worte von der schlauen Sorte
Was kann man notieren?
Was soll man elimineren?
Alles scheint so wichtig
Dann aber so nichtig
Geht's einem gut oder schlecht?
Ist man ein Trottel oder ein toller Hecht?
Die Linie dazwischen ist so fein
Und alles ist nur Schein
Wer will's denn wissen?
Es ist so oder so beschissen
Nein, so mein ich's doch nicht
Aber wann hat man schon klare Sicht?
Eigentlich kann ich nicht reimen
Und trotzdem tun die Worte keimen
Schon lustig diese Welt
Was sie wohl zusammenhält?
Was soll man elimineren?
Alles scheint so wichtig
Dann aber so nichtig
Geht's einem gut oder schlecht?
Ist man ein Trottel oder ein toller Hecht?
Die Linie dazwischen ist so fein
Und alles ist nur Schein
Wer will's denn wissen?
Es ist so oder so beschissen
Nein, so mein ich's doch nicht
Aber wann hat man schon klare Sicht?
Eigentlich kann ich nicht reimen
Und trotzdem tun die Worte keimen
Schon lustig diese Welt
Was sie wohl zusammenhält?
Mittwoch, 21. September 2011
One Day, third time
Dex and Em, Em and Dex.
Yes, it's true- I'm reading David Nicholls "One Day" for the third time. And it's the greatest reading experience! I wonder if I'll ever get sick of this wonderful book. Probably not. But what is it about this story that touches me? Well, there are many reasons. For one I am totally psyched about love stories that are different than all the others- and that one is for sure very different. Another reason might be Nicholls himself. He writes so freaking beautifully! I started marking the sentences or parts in the book that are especially clever or just very charming. And I have to say that my version of "One Day" might be considered as a coloring book. And the most important reason is that I am in love with the protagonists. I would totally fall for Dexter Mayhew if I met him. And as a girl I feel very close to Emma. Especially in the first part of the book I can fully understand Emma Morley, I feel the same right now: lost and self-conscious. Like Emma I have dreams that I don't know how to follow. OK, probably any girl between eighteen and twenty feels like Emma. I like reading about the doubts I have from another point-of-view. I could go on writing about Emma and Dexter for a long (!) time but I think it would get very personal at some point. So personal that no one but me could understand what I'm babbling about. My friends probably know what I'm talking about. :)
And for everyone that hasn't read that grrreat book yet: READ IT! IMMEDIATELY!
Here some of those wonderful marked quotes:
Alison (Dexter's mother) and Dexter talking about smoking:
A: 'It's not clever, you know. I know you think it makes you look like a film star, but it doesn't, it looks awful.'
D: 'So why do you do it then?'
A: 'Because it makes me look sensational.'
Some word from the most beautiful love letter in literature (I wish to get one like that one day!):
- When will you stop trying to educate me, I wonder? Never I hope.
- I think you're scared of being happy, Emma (...) Failure and unhappiness is easier because you can make a joke out f it.
- You're gorgeous, you old hag, and if I could give you just one gift ever for the rest of your life it would be this. Confidence. It would be the gift of Confidence. Either that or a scented candle
- Dex and Em, Em and Dex. Call me sentimental, but there's no-one in the world that I'd like to see get dysentery more than you.
I could go on for ever but I won't. Just read the book.
p.s. I am so looking forward to the movie (tho I know it's never gonna be as good as the book)
'...and then in return you made her so happy':
Mittwoch, 14. September 2011
Lost in the Woods
Kennst du das Gefühl verloren zu sein? Und ich meine nicht verloren im Wald oder auf einer Wanderung. Ich meine so eine emotionale Verlorenheit. Du weisst es nicht? Dann warst du es wohl noch nie. Aber wenn du willst versuch ich es dir zu erklären. Also, du stehst im Leben, so wie du immer da gestanden bist. Im selben Körper mit den selben Gedanken. Nur die Welt, in der du stehst ist anders. Zuvor gab es nur einen Wegweiser, der in eine Richtung zeigte. Auf dem Wegweiser stand "Zukunft" und der Weg, auf dem du gegangen bist, hiess "Schule". Am Ende des Weges wartete ein grosses Feuer, Lob und Erholung auf dich. Doch jetzt sind viele weitergegangen und du bist stehen geblieben. Mitten auf dem Weg und völlig alleine. Nach der Lichtung mit dem Feuer hast du ein Weglein verfolgt, das keinen Wegweiser hatte. Du hast geglaubt eine Pause von den grossen Strassen und Wegen wäre gut. Aber ist es das? Das kleine Weglein ohne Ziel kann überall hinführen.
Von deinem kleinen Weglein kannst du durch das Gestrüpp blicken und sehen, wo die grossen Wege hinführen. Einige Strecken kannst du ausschliessen. Andere kannst du nicht betreten, weil du zu spät bist. Du solltest dich wohl entscheiden. Auf deinem Weglein wird es immer dunkler und enger. Du stehst alleine auf dem kalten Boden. Andere auf anderen kleinen Weglein stehen zu zweit. Oder sie sind nicht alleine, weil ihnen immer wieder jemand zuruft und sie besuchen kommt. Dein Weglein ist also eng, dunkel, führt nirgends hin und ist gefährlich. Weisst du wieso es gefährlich ist? Weil die Untätigkeit dich vereinsamen lässt. Und weil die Einsamkeit deine Kreativität umbringt. Jetzt soll man dir aber nicht vorwerfen du sitzt nur da und bemühst dich nicht. Im Gegenteil, wie wahnsinnig versuchst du andere Wege zu kontaktieren. Doch keiner will dich. Nirgends wirst du gebraucht. Und plötzlich siehst du ein Licht auf deinem Weg. Es ist eine Kreuzung. Du betrittst eine andere Strasse, doch bevor du dich hier anmelden kannst, merkst du, dass etwas nicht stimmt. Also gehst du lieber zu der bekannten Stille und Dunkelheit zurück. Hier kann dir nicht passieren.
Du bist verloren.
Von deinem kleinen Weglein kannst du durch das Gestrüpp blicken und sehen, wo die grossen Wege hinführen. Einige Strecken kannst du ausschliessen. Andere kannst du nicht betreten, weil du zu spät bist. Du solltest dich wohl entscheiden. Auf deinem Weglein wird es immer dunkler und enger. Du stehst alleine auf dem kalten Boden. Andere auf anderen kleinen Weglein stehen zu zweit. Oder sie sind nicht alleine, weil ihnen immer wieder jemand zuruft und sie besuchen kommt. Dein Weglein ist also eng, dunkel, führt nirgends hin und ist gefährlich. Weisst du wieso es gefährlich ist? Weil die Untätigkeit dich vereinsamen lässt. Und weil die Einsamkeit deine Kreativität umbringt. Jetzt soll man dir aber nicht vorwerfen du sitzt nur da und bemühst dich nicht. Im Gegenteil, wie wahnsinnig versuchst du andere Wege zu kontaktieren. Doch keiner will dich. Nirgends wirst du gebraucht. Und plötzlich siehst du ein Licht auf deinem Weg. Es ist eine Kreuzung. Du betrittst eine andere Strasse, doch bevor du dich hier anmelden kannst, merkst du, dass etwas nicht stimmt. Also gehst du lieber zu der bekannten Stille und Dunkelheit zurück. Hier kann dir nicht passieren.
Du bist verloren.
Donnerstag, 25. August 2011
La première fois
Die ersten Lomos sind entwickelt, wie schön! An meinen ersten Lomo-Bildern habe ich genauso Freude wie an den ersten Polaroid-Fotos*.
Hier die ERSTEN:
* Da ich heute zum zweiten Mal in meinem Leben etwas eingescannt habe, fehlen bei den Polas der rechte Rand. Ich bin aber schon sehr zufrieden, dass ich es geschafft habe die Bilder zu digitalisieren!
die sind von meinem allerersten Lomo-Film. Auf dem Film waren nur vier Fotos drauf die nicht unter- oder überbelichtet waren...
die Bilder vom zweiten Lomo-Film gefallen mir besser (aufgenommen in Berlin&Hamburg). Ich bin im Moment ein riesiger Fan von schwarz-weisser Fotografie. Darum habe ich den s/w Film gewählt und das quadratische Format finde ich auch super. Von diesem Film konnten schon neun Bilder entwickelt werden. Und die Frau vom Fotolabor konnte mir sagen, was ich machen muss damit der ganze Film entwickelt werden kann.
Ich habe eine wahnsinnige Freude an meinen zwei neuen analogen Fotokameras!!
Hier die ERSTEN:
Ich habe eine wahnsinnige Freude an meinen zwei neuen analogen Fotokameras!!
Samstag, 30. Juli 2011
Die Schriftstellerin
Sie sass vor dem Blatt Papier, das unbeschriftet vor ihr lag. Es war viel zu weiss. Auf so einem weissen Blatt kann keiner schreiben. Also beschloss sie sich neues Papier zu kaufen. Im Laden war sie unentschlossen. Wäre es vielleicht nicht besser in ein Notizbuch zu schreiben? Besitzt denn nicht jeder richtiger Schriftsteller ein Notizbuch? Was wusste sie schon über Schriftsteller? Nach langem hin und her wusste sie, dass sie sich so ein schwarzes Molesikne Notizbuch leisten musste. Doch zuhause sass sie wieder reglos vor dem Papier. Jetzt war das Papier nicht mehr so weiss, dafür liniert und mit anderen zusammengebunden. Sie hatte schon viele Bücher übers Schreiben gelesen, doch Schreiben konnte sie nicht. Warum sie schreiben wollte? Einfach so. Man hatte ihr gesagt, dass sie gut mit Worten umgehen könne. Wie viele Jahre war das her?
Nach einer Tasse Kaffee dachte sie an ihre Lieblingsbücher und Geschichten. Was macht diese so einzigartig? Bei den einen war es die Sprache, der Inhalt war nicht wichtig. Diese Bücher las sie indem sie jedes einzelne Wort aufsaugte, ohne je einen Gedanken über den Inhalt zu verlieren. Die anderen Bücher las sie wegen der Geschichte. Meistens waren es Liebesgeschichten. Schöne Geschichten, in denen sie Stunden, Tage oder Monate leben konnte. Die Geschichte eines Freundespaares, das sich während zwanzig Jahren so stark entwickelt, dass sich alles ändert, war ihr Lieblingsbuch. Sie las es zum fünften Mal und fieberte immer noch gleich mit wie beim ersten Mal.
Eine andere Geschichte, die sie nie vergessen hatte, begleitet sie seit Jahren in ihrem Alltag. Es ist die Geschichte von Sonja, einem Mann in Berlin und seiner Freundin in Hamburg. Der Charakter dieser Sonja ist so einzigartig, dass sie (unsere Schriftstellerin) sich auf den Strassen immer wieder nach ihr umsieht. Natürlich ist Sonja nicht echt. Doch Sonja ist so gut beschrieben, dass sie noch besser als echt ist. Das muss es sein, was ihre Lieblingsgeschichten ausmachte. DIE PERSONEN. Das war auch die Überschrift auf dem ersten linierten Moleskine Blatt. Namen. Sollte sie einfach einen Namen nehmen? Einen, der ihr was bedeutete? Sie überlegte sich, ob sie nicht einfach ihren eigenen Namen nehmen sollte. Doch beschloss dann, dass das zu persönlich sei. Also entschied sie sich für LISA. Nein, den Namen fand sie zu gewöhnlich. Und ihr wurde klar, dass die kein grosser Fan von den Buchstaben L und A war. Kein Name gefiel ihr. Also blieb die Protagonistin ohne Name, anonym. Unter DIE PERSONEN stand nun 1. DIE PROTAGONISTIN. Sie beschloss vorerst keine weiteren Personen dazu zu erfinden.
Auf einer nächsten Seite schrieb sie DIE HANDLUNG. Die Seite blieb leer. Auf den nächsten Seiten kamen Überschriften wie THE UNEXPECTED TWIST, DIE PERSPEKTIVE, ZEIT&ORT, DER TON. Alle diese Seiten blieben leer. Die Schriftstellerin fühlte sich plötzlich gut. Sie hatte den ersten Schritt für ihren Roman, Kurzgeschichte oder Novelle getan. Nun hatte sie sich eine Pause verdient. Währenddem sie an einen Kräutertee (einen weiteren Kaffee hätte sie nur nervös gemacht) nippte, blätterte sie durch ihr Notizbuch. Einfach grandios. Endlich mal eine Aufgabe. Ja, sie wusste, dass das ihr Umbruch sein würde. Endlich könnte sie ihr Leben ändern. Endlich würde sie aus diesem scheusslichen kleinen Zimmerchen ausziehen.
Sie dachte an ihr zukünfitges Leben. Sie konnte sehen, wie sich alles ändern würde. Sie würde Menschen kennen lernen, die nicht zu ihrer Familie gehörten. Vielleicht sogar einen Mann? Sie wollte schon lange einen Freund haben. Und was immer sie mit ihm erleben würde, könnte sie in ihrem nächsten Buch verarbeiten. Sie würde die nächste grandiose Liebesgeschichte schreiben. Und selber würde sie nicht mehr Em und Dex oder Sonja nachträumen, sondern ihren eigenen Protagonisten.
Den Rest des Tages verbrachte sie damit an ihr Buch zu denken. Sie war stolz auf sich. Bevor sie ins Bett ging schrieb sie ihre Ziele für den nächsten Tag auf: 1. ERSTES KAPITEL SCHREIBEN, 2. ÜBER ZEIT UND ORT RECHERCHIEREN. Das ist wohl genug für einen Tag. Sie sank zufrieden in ihr Bett mit den rosaroten Pünktchen auf dem Kopfkissen und war zufrieden. Kurz vor dem Einschlafen hatte sie einen genialen Gedanken. Sie wollte Pilotin werden. Sie war keine Schriftstellerin. Nein, sie musste Pilotin werden, das war ihre Berufung. Mit einem Lächeln auf dem Mund schlief die Pilotin/Schriftstellerin ein.
V for Vienna
Ich komme gerade zurück von Wien. Die Stadt gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsstädten, doch in Wien leben zwei meiner Lieblingsmenschen. Ich hatte ein mal mehr eine wunderbare Zeit! Wir haben viele interessante Filme gesehen und haben uns gut unterhalten. Im Westlicht (http://www.westlicht.com/) war eine sehr tolle Polaroid Ausstellung. Im Impossible Shop (http://shop.the-impossible-project.com/de/stores/spaces/vienna) durfte ich mir dann eine Polaroid Kamera und Filme dazu aussuchen. Ich habe schon einen Film durchgelassen, LOVE IT! Leider sind die Filme ziemlich teuer und in der Schweiz nicht erhältlich, doch für ein Zeitchen sollten die Filme noch reichen.
Ausserdem hab ich in Wien einmal mehr tolle Leute kennengelernt. Ich war im Flex (http://flex.at/flex_frontend/) mit Luna und ihren Freunden. Leider war die Musik recht doof, aber wir konnten uns trotzdem amüsieren. Aber das Highlight der Woche kam leider recht spät: Am Tag bevor ich gehen musste erlebte ich etwas wunderbares im Lomography Shop im MQ (das Ereignis lässt sich leider nicht genau beschreiben)...
Empfehlenswert sind auch das Leopoldmuseum (http://www.leopoldmuseum.org/), das MUMOK (http://www.mumok.at/) und das Kunst Historische Museum (http://www.khm.at/)- vor allem die Antikensammlung. Leckere Brötchen gibt es im kleinen Café (Franziskaner Platz), das auch als Filmkulisse in 'before sunrise' diente. Filme kann ich folgende empfehlen:
-parlez-moi de la pluie
-whisky mit wodka
-love in the afternoon
-carolina
adieu vienne, bonjour campagne!
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